135 Jahre Feix im Überblick

 

1878  Josef Feix gründet in Gablonz/Neiße die Firma Feix als Lohnpresserei.
1880 1. Umzug. Neben der Lohnpresserei werden eigene Muster entwickelt und hergestellt.
1891 2. Umzug. Eigenes Stanzenmaterial führt zu wachsender Artikelzahl.
1904 Bau eines eigenen Betriebsgebäudes. Rudolf und Josef Feix führen die Firma unter dem Namen „Josef FEIX Söhne" weiter.
1919 Nach Ende des 1.Weltkrieges beginnt die Produktion von Beleuchtungskörpern.
1920 Die Kollektion wächst und erweist sich als ausbaufähig.
1923 Die Werkstatteinrichtung wird durch Spezialmaschinen erweitert.
1925 Rudolf Feix jun. und Erich Feix übernehmen die Geschäftsführung der Firma FEIX.
1938 „JFS" wird zur führenden Estamperie in der Schmuckerzeugung und zur größten Beleuchtungskörperfabrik der damaligen tschechoslowakischen Republik.
1943 Während des 2.Weltkrieges werden u.a. Knöpfe, Koppelschlösser, Arbeitsplatzleuchten, Schalter etc. hergestellt. Ein zweiter Betrieb wird eingerichtet. Insgesamt sind jetzt fast 400 Arbeiter beschäftigt.
1946 Nach der Enteignung des Betriebes beschließt die Familie Feix, sich in Augsburg nieder zu lassen.
1948 In den Räumen des ehemaligen Messerschmittwerkes beginnt die Firma FEIX mit der Produktion von Metallteilen für die Textilindustrie, Fahrradketten und Perlmuttknöpfen.
1951 Die Schmuckindustrie lebt langsam wieder auf.
1954 Der Betrieb wird nach Neugablonz verlegt, wo in neu erbauten Räumen mit der Produktion von Teilen für Textilmaschinen sowie Zubehör für die Uhrenindustrie und Tonbandgeräte begonnen wird.
1958 Die Produktion wird durch Metallknöpfe, Ringseparatoren und Schriftzüge für Autos und Radioapparate erweitert.
1966 Das Betriebsgebäude wird aufgestockt. Mit der Herstellung von Spiegeln, Kämmen und Puderdosen gelingt der Einstieg in die Kosmetikbranche.
1969 Hans Feix übernimmt die Leitung des Unternehmens.
1972 Zinkdruckguss zur Herstellung von Knöpfen und Werbeartikeln wird als neues Produktionsverfahren eingeführt.
1974 Die Anschaffung einer Elektropolieranlage ermöglicht eine deutliche Verbesserung der Oberflächenqualität.
1975 Die Druckgussproduktion wird auf Schlüsselanhänger, Geschenkartikel und Glücksbringer ausgeweitet.
1978 Die Firma FEIX blickt auf eine 100-jährige Firmengeschichte zurück und beschäftigt wieder rund 75 Mitarbeiter.
1979 In Zusammenarbeit mit einem Hersteller für Uhrenarmbänder entwickelt FEIX ein kleines Logo mit rückseitig angepresster Hohlniete, das in vielen Varianten hergestellt und auch heute noch millionenfach gefertigt wird.
1980 FEIX fertigt Miniaturen aus Metall für Puppenhäuser und Sammler. Diese Arbeit und geschäftliche Partnerschaft prägt die Firma Feix maßgeblich über die folgenden Jahre.
1982 Neubau einer Fertigungshalle mit einem Flächengewinn von ca. 400 qm.
1983 Über die Weihnachtsfeiertage entsteht der Prototyp eines Puppenherdes im Maßstab 1:12, der bis heute einige 100.000 mal verkauft wird. Er wird zu einem der komplexesten und erfolgreichsten Produkte der Firma FEIX.
1987 Die positive Entwicklung des Geschäftes mit Miniaturen führt zu einem ständigen Ausbau der Druckgießerei. An das bestehende Produktionsgebäude wird eine moderne Gießerei-Halle angebaut.
1988 Gert Feix tritt in 5.Generation als Geschäftsführer in die Firma Josef FEIX Söhne ein.
1989 Kauf einer programmierbaren Fräsmaschine, die automatisch 3-dimensionale Konturen abtasten, abspeichern und in verändertem Maßstab fräsen kann. Diese Maschine, sowie einige Eigenentwicklungen ermöglichen es, mathematisch schwer beschreibbare Umrisse zu vermessen und Programme für das Drahterodieren zu erstellen. So wird auch die Herstellung der Stanzwerkzeuge für den Schmuck vereinfacht.
1992 Investition in eine weitere Fräsmaschine, die mittels Laser Gravierkonturen vermessen kann. Zu dieser Zeit fertigt die Firma FEIX überwiegend Schmuckprägeteile, immer komplexere Miniaturen für Puppenhäuser, sowie Stanz- und Zierteile für technische Anwendungen.
1994 Umsatzrückgänge im Schmuckbereich erfordern die Erschließung neuer Absatzbereiche um das spezifische Know-How der Firma FEIX - eine Mischung aus traditioneller Handwerkskunst und moderner Fertigungstechnik - gewinnbringend einsetzen zu können.
1996 Umstellung der Konstruktion auf CAD. Mit Pro/Engineer steht von Anfang an ein HighEnd-Produkt zur Verfügung.
1998 Der Geschäftsbereich Zinkdruckguss gewinnt immer mehr an Bedeutung. Zur Fertigung industrieller Produkten werden jetzt pro Jahr ca. 60 to Zink vergossen. Der Grundstein für eine bis heute intensive Zusammenarbeit mit der Firma Kathrein wird gelegt.
1999 Das Qualitätsmanagementsystem wird nach ISO 9000:2000 zertifiziert. FEIX konzentriert sich auf die Fertigung anspruchsvoller Produkte aus Zinkdruckguss. Der Werkzeugbau wird zu einem reinen Formenbau umgestaltet und die Gießerei auf den modernsten Stand der Technik gebracht. Die erste echtzeitgeregelte Gießmaschine wird erworben und der Bereich CNC-Fräsen erneuert.
2001 FEIX positioniert sich im Markt neu mit den beiden Firmen „Josef FEIX Söhne Schmuckprägeteile GmbH &Co KG" (Schmuckteile, Miniaturen) und „FEIX Druckguss GmbH &Co KG" (anspruchsvolle Teile aus Zinkdruckguss).
2002 Erwerb des ersten Entnahmeroboters, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern und die Prozesssicherheit bei anspruchsvolleren Teilen zu erhöhen.
2003 Die Kathrein-Beteiligungs-GmbH erwirbt Firmenanteile an der FEIX Druckguss GmbH & Co KG.
2005 Die Modernisierung der Gießerei ist weitestgehend abgeschlossen. Die Firma FEIX verfügt über 6 komplett automatisierte Gießzellen. Der Materialkreislauf ist über automatisches Rückschmelzen und Flüssigbeschickung abgeschlossen. Im Formenbau wurde jeder Maschinentyp erneuert. Der Zinkdurchsatz beträgt jetzt ca. 600 to pro Jahr.
2007 FEIX spezialisiert sich auf die Entwicklung und Produktion von Druckguss-Teilen aus Zink, die besonders anspruchsvoll und kompliziert sind. FEIX ruft die Aktion "Geben Sie uns Ihr Geht-nicht-Teil!" ins Leben und sucht die 10 kompliziertesten Gussteile Deutschlands. Das Marketing wird ausgebaut, die Vertriebsaktivitäten forciert und alle Kommunikationsmedien neu überarbeitet. Der Formenbau wird über Segoni PPMS noch effizienter organisiert.
2008 Aktuell verfügt FEIX Druckguss über 10 Frech Druckgussautomaten, davon 7 als komplette Gießzellen mit ABB-Entnahme-Robotern, z.T. mit Entgratpressen ausgestattet. Im März stellt FEIX auf der Euroguss-Messe in Nürnberg aus. Um die organisatorischen Abläufe kontinuierlich zu verbessern, wird eine aktuelle ERP-Software eingeführt. Im technischen Bereich bietet FEIX Druckguss jetzt auch die Möglichkeit zur spanenden Nacharbeit.
2010Investition in eine hochpräzise 5-Achs-Fräsmaschine für den Formenbau zur direkten Herstellung von Formeinsätzen ohne die Verwendung von Erodiertechnik, Einführung der Simulation des Gießprozesses zur Optimierung der Formauslegung.
2013Weiterer Ausbau der spanenden Nacharbeit unserer Druckgusserzeugnisse und eine umfangreiche Investition im Formenbau, ein weiterer Schritt auf dem Weg von der handwerklichen Herstellung unserer Druckgussformen hin zu einer industriellen Produktion, der Beginn der Formenbau-Fabrik unter dem Namen FEIXForm.